Das Semester ist vorbei, die Klausuren (hoffentlich) schon geschrieben, und ENDLICH nähern wir uns der Zeit, auf die jeder Kölsche Student das ganze Jahr lang hinfiebert: Karneval. 

 

Die Idee des Karnevals geht ursprünglich auf die Griechen und Römer zurück, die die Wintersonnenwende gefeiert haben. Aber schon im 18. Jahrhundert wurde der Karneval in Köln ganz ähnlich gefeiert wie wir in heute kennen: Mit Kostümen auf der Straße. Der Name „Karneval“ stammt dabei aus dem Lateinischen: von „carne vale“ für „Fleisch lebe wohl“, da der Karneval ja gleichzeitig der Beginn der Fastenzeit ist. Den ersten Rosenmontagszug in Köln gab es im Jahr 1823. Seitdem ist der Kölner Karneval immer größer und bekannter geworden und hat stetig neue Traditionen dazugewonnen.

 

Heute beginnt die Karnevalssession jährlich am 11. November und findet ihren Höhepunkt im Februar, wenn die Kölner fünf Tage am Stück, von Weiberfastnacht bis Veilchendienstag, feiern. Weiberfastnacht gilt als der Tag, an dem die Frauen regieren. Traditionell schneiden die Frauen den Männern deswegen auch die Krawatten ab. Der Aschermittwoch läutet das Ende des Karnevals und den Anfang der Fastenzeit ein. Vorher lassen die Kölner im Rahmen der „Nubbelverbrennung“ von ihren alten Sünden los. Zahlreiche Karnevalsumzüge, bei denen die Zuschauer als Reaktion auf ihre „Kamelle-Schreie“ mit Süßigkeiten übergossen werden, begleiten die Feierlichkeiten die gesamten fünf Tage lang.

 

Karneval wäre kein Karneval ohne Mettbrötchen, Berliner und Kölsch, aber Vorsicht: In großen Teilen der Kölner Innenstadt herrscht an Weiberfastnacht aus Sicherheitsgründen Glasflaschenverbot.