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Tipps für das Überleben der Post-ERASMUS-Depression
 

Für viele von euch endet bald das ERASMUS-Semester und somit wahrscheinlich die beste Zeit eures Lebens. Nach einem halben Jahr voller spannender neuer Bekanntschaften, aufregender Momente in einer unbekannten Umgebung, mehr Freizeit als Stress und Partys bis zum Abwinken fällt es schwer, nicht depressiv zu werden angesichts des grauen Alltag, der auf einen wartet.

Aber glaubt uns: wir haben das alle schon durchgemacht – und überlebt! So gut wie alle Mitglieder, die ihr von ESN bisher kennengelernt habt, haben selber ein halbes oder ein ganzes Jahr dank ERASMUS in einem anderen Land studiert und kehrten mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurück nach Köln.

Um euch den Einstieg zurück in das alte Leben etwas zu erleichtern, haben wir Tipps zusammengestellt, mit denen ihr die berühmt-berüchtigte Post-ERASMUS-Depression überwinden könnt:

  1. Sucht euch ein Projekt für die Zeit direkt nach der Rückkehr. Sei es die Bachelorarbeit, ein neuer Job oder ein Umzug…

  2. Plant eure Reisen für das gesamte Jahr! ERASMUS hat euch mit einem einzigartigen Netzwerk für Städtetrips in ganz Europa und vielleicht sogar darüber hinaus versorgt. Nutzt das, besucht eure ERASMUS-Freunde und sichert euch so ein Stück ERASMUS in eurem neuen alten Leben.

  3. Auch wichtig: Akzeptanz! Viele der Freund- und Bekanntschaften, die ihr geschlossen habt, können auf Dauer nicht erhalten werden. Akzeptiert das, pflegt vor allem die Kontakte mit euren engsten ERASMUS-Freunden und gebt auch in der Heimat Leuten die Chance, euch neu kennen zu lernen.

  4. Ab und zu in Nostalgie zu schwelgen ist okay: Besucht ein Restaurant mit landestypischem Essen, schaut euch Fotos an und bemitleidet euch ein bisschen dafür, dass die tolle Zeit vorbei ist. Aber: lasst euren Frust nicht an anderen aus. Eure Freunde, Partner und Familie fühlen sich nicht besser, wenn ihr ihnen ständig vorhaltet, wie viel schöner es doch während des Austauschsemesters war.

  5. Sucht euch ein Sprachtandem. Ihr behaltet eure neuen Sprachkenntnisse und könnt gleichzeitig mit einer Person in Erinnerungen schwelgen, die das von euch besuchte Land in- und auswendig kennt.

  6. Und zu guter Letzt: JOIN ESN! Nichts hält das prickelnde ERASMUS-Gefühl besser am Leben, als weiterhin Teil dieser Welt zu sein. Ob ihr euch schlicht um die ERASMUS-Studenten kümmern möchtet, oder mit ihnen zusammen bis zum Morgengrauen feiern wollt, ESN macht es möglich. Das Wichtigste daran ist aber, dass du lauter Leute triffst, denen es genauso geht und die im Gegensatz zu deinen daheimgebliebenen Freunden genau verstehen, wie es dir geht und was ERASMUS tatsächlich bedeutet. #THISisESN

 

 

How to survive the post ERASMUS depression

 

For a lot of you guys, your ERASMUS semester will end soon and with that probably the best time of your life. After half a year of meeting interesting new people, exciting moments in an unknown environment, more free time than stress and parties until the cows come home it is hard, not to get depressed facing the daily grind, which is awaiting you.

But believe us: we have all been through this – and we survived! Almost all members from ESN Köln studied half a year or a whole year in another country thanks to the ERASMUS program and returned to Cologne with mixed feelings.

To make the it easier for you to return to your old life, we collected some advice, which will help you to overcome the (in)famous post ERASMUS depression:

  1. Look for a project for the time period after your return. It might be your bachelor’s thesis, a new job or moving to a new place…

  2. Plan your travels for the whole year! ERASMUS provided you with a unique network for city trips all over Europe and beyond. Use this network, visit your ERASMUS buddies and secure yourself a bit of ERASMUS in your new old life.

  3. Also important: acceptance! A lot of the friendships and relationships you built during ERASMUS are hard to maintain. Accept it, focus on keeping in touch with your closest ERASMUS friends, but also give people back at home a chance to get to know you.

  4. It is okay to wallow a bit in nostalgia: visit a restaurant with typical food from your ERASMUS country, take a look at photos from that time and pity yourself a bit that this time of your life is over. But: don’t let out your frustration on others. Your friends, partner and family don’t feel better, if you constantly tell them that life was much better during your semester abroad.

  5. Look for a language tandem. In this way, you can keep your improved language skills and you get the possibility to wallow in memories together with a person, who knows your guest country inside out.

  6. And last but not least: JOIN ESN! Nothing keeps the ERASMUS spirit more alive, than still being a part of this world. If you only want to take care of ERASMUS students, or if you rather party with them until dawn, ESN makes it possible! The most important part is, however, that you meet lots of people, who feel the same and who are, in contrast to your friends who stayed at home, perfectly able to understand how you feel and what ERASMUS means to you. #THISisESN